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10 jähriges Jubiläum "Gitarrenseminar Börstel" mit 3 Konzerten

In diesem Jahr findet das Börsteler Gitarrenseminar in der Zeit vom 14. bis zum 17. Juli zum 10. Mal im Stift Börstel statt. 35 GitarristInnen und SängerInnen aus Deutschland und den Niederlanden nehmen teilweise weite Anfahrtswege auf sich um die Schönheit des Ortes zu genießen und um wieder einmal vier Tage in aller Ruhe musizieren zu können. Als ganz besonderes Highlight zum Jubiläum haben sich die fünf Dozenten zwei außergewöhnliche Konzertprogramme ausgedacht.

Zum Eröffnungskonzert am 14. Juli um 19 Uhr in der Stiftskirche haben die Veranstalter Stephan Wolke und Stephan Beck neben den Gitarristen Olaf Van Gonnissen und Jorgos Panetsos ein international renommiertes Streichquartett um den Düsseldorfer Geiger Martin Schminke eingeladen. Zusammen mit wechselnden Gitarrensolisten spielt das Quartett Werke von Castelnuovo-Tedesco und Boccherini. Der berühmte Fandango von Boccherini wurde von Dozenten und Teilnehmern in der Stiftskirche schon einige Male rein gitarristisch präsentiert. In seiner ursprünglichen Form für Streicher und Gitarre ist es in diesem Jahr seine Börstel Premiere.
In der traumhaften Akustik des Kirchraumes kommen die Zuhörer dabei in diesem Jahr voll auf ihre Kosten. Von traurigster Melancholie bis hin zu ekstatischer Freude bietet das Programm alle Facetten der Empfindung.

Speziell für das zweite Konzert, am 16. Juli um 18 Uhr in der Stiftskirche, hat das Trio Klang|||Kontakt sein Programm „Jubilate" noch einmal umgebaut. Seitdem sie es vor 7 Jahren das erste Mal beim Börsteler Gitarrenseminar gespielt haben, konnten die Musiker das Konzeptprogramm in mehr als 40 Konzerten in ganz Deutschland mit viel Erfolg präsentieren. Unter anderem ist daraus 2011 eine CD hervorgegangen. In diesem Jahr spielen die 3 Musiker aus Dortmund und Steinfurt eine Art „Jubilate 2.0“. Stephan Wolke hat Arien und Ouvertüren von Mendelssohn-Bartoldy, Mozart und Händel für das Trio neu arrangiert. Großes Oratorium für 2 Gitarren und Gesang klingt wesentlich intimer, aber auch in gewisser Weise ehrlicher als im Original. Hier kann nicht durch Effekte große Musik vorgegaukelt werden. Nur wenn eine Komposition wirklich gut ist, hält sie dieser außergewöhnlichen Besetzung stand. Und dann geht es viel tiefer als mit 100 Musikern auf
der Bühne.

Im letzten Konzert am Sonntag, den 17. Juli um 18 Uhr, zeigen die Teilnehmer dann wieder was sie in den 4 Tagen erlernt haben. Auch hier wird es eine Besonderheit geben. Zum Abschluss spielt das Gitarrenorchester zusammen mit den beiden Solisten Luisa Marie Reichelt und Johann Jacob Nissen eine neue Version von Joaquin Rodrigo’s Gitarrenkonzert „Fantasia para un gentilhombre“. Außerdem wird der Teilnehmerchor Teile aus dem Gloria von Vivaldi singen. Gitarristisch kann man sich auf Ensemble- und Solobeiträge freuen.
Wie in den 9 Jahren zuvor kann man auch als Zuschauer der Konzerte Gitarrenmusik erleben, die sonst nirgendwo zu hören ist.

Der Eintritt zu den Konzerten am 14. und am 16. Juli kostet 18,- €. Beim Teilnehmerkonzert am 17. Juli ist der Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
 

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