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FÖJlerin baut Börsteler Waldlabyrinth

by Britta Rook last modified 2010-04-06 16:57

Kaum ist der Frühling ausgebrochen, begannen die Pflanzarbeiten im stiftsnahen Forst. Im Winter hatte Anna-Lena Wohlgemuth, die FÖJlerin des Stiftes genau ausgerechnet, wie groß das Labyrinth werden soll, dass für die Einkehrarbeit des Stiftes im Wald angelegt wird. Nun endlich konnte es vor Ostern mit den Pflanzungen von Lebensbaum, Hemlocktanne und anderen, stark schattenvertragenden Arten losgehen. Noch sind die Pflanzen sehr klein, aber in 3-4 Jahren sollen sie im lichten Buchenwald dichte, mannshohe Hecken bilden. Neugierig bestaunten schon die Damhirsche die ersten Labyrinthkreise.

Mit einem guten Jahr Vorlaufzeit planten Äbtissin Britta Rook und Stiftsförster Johannes Kopka den Bau des Labyrinthes. Frühzeitig wurde der Wald soweit ausgelichtet, dass die für das Labyrinth ausgewählten Pflanzen eine Chance gegen die Buchen haben, in  der Konkurrenz um das Sonnenlicht. Viele Recherchen über die verschiedenen Labyrinthformen waren notwendig, bis man sich für eine eher klassische Form entschieden hatte.
Der lange Winter hat die Anlage des Labyrinthes noch einmal verzögert, bis nun endlich mit dem Bau begonnen werden konnte. Die Bäume werden so weit es möglich ist, in die Hecken mit eingebaut, doch manches Mal, muß noch ein Baum fallen, weil er einfach zu stark im Weg steht. Da braucht es dann durchaus 2 Traktoren, um die starken Baumstümpfe zu entfernen. Doch mit der Unterstützung von Landwirt Martin Bohmann wird auch das geschafft.

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