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Waldkauz-Absturz aus den Stiftslinden

Seit Jahren nisten Waldkäuze in den alten Stiftslinden. Jedes Frühjahr sah man die Jungvögel zwischen Linden und Kirchendach hin- und herspringen oder aus der Baumhöhle schauen. Nun ist ein Jungtier erstmals abgestürzt.

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Das erste Waldkauzjunge ist bei seinen Ausflügen aus der Nesthöhle abgestürzt und musste vor der Kirchentür notlanden. Dort fiel es Äbtissin Rook vor die Füße.

Nun war guter Rat teuer. Wie den Jungvogel wieder in die Sicherheit der Baumhöhen bringen, damit er nicht leichte Beute für die Katzen wird.
Mit Hilfe von Hausmeister Schmidt und Jagdpächter Stegemann gelang es, den kleinen Kauz hoch in den Baum zu transportieren.

Aus Draht und Stroh wurde eine kleine Ersatzplattform auf halber Höhe gebaut, in der das Käuzchen gesetzt wurde und sich vom Stress des Absturzes erholen konnte.

Bereits nach wenigen Stunden war der kleine Kauz wieder in den Baum hochgestiegen, wie Jäger Burkhard Stegemann vorausgesagt hat. Die Mutter lockt die kleinen Käuze nach ihren ersten Versuchen, ihre Umwelt zu erkunden, immer wieder an und füttert sie auch außerhalb der Nesthöhle weiter.
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waldkauz1.jpg Zwei Tage später hatten sich alle drei Jungvögel in den umliegenden Bäumen verteilt und man konnte in den Abendstunden die Unterhaltung innerhalb der Familie Kauz von Baum zu Baum mithören, wenn man sich still vor die Kirche stellte.
 

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