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Die eigenen Pfeile in den Himmel senden ....

Unter fachkundiger Anleitung von Bogentrainer Armin Meier-Kühn konnten Holzpfeile mit künstlerischem Cresting gebaut und gestaltet werden.

2015pfeilbauseminar (2)-internet.jpg Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einkehrzeit aus dem Bereich des "Meditativen Bogenschießens" haben in den vergangenen Jahren schon ein- oder mehrfach an Seminaren im Stift Börstel teilgenommen und haben bereits Erfahrungen im meditativen Bogenschießen. Nach mehrjährigem meditativen Schießen wuchs der Wunsch nach eigenen, selbstgemachten Holzpfeilen, die sowohl in der technischen Ausführung als auch in der Gestaltung der Individualität des Einzelnen entsprachen.
Im alten Roggenspeicher des Stiftes und bei sonnigem Vorfrühlingswetter auch davor, konnte an die Arbeit gegangen werden.

Unter der fachkundigen Leitung des Bogentrainers Armin Meier-Kühn erfolgte eine Einführung in die Materialkunde und eine intensive Begleitung in der Bauphase.

Die sehr gemischte Gruppe in einer Altersspanne zwischen 12 und 60 Jahren war konzentriert an der Arbeit.

Vor allem die jugendlichen Teilnehmer stellten bei der Schlussbetrachtung erstaunt fest, dass sie ja erst nicht verstanden hätten, was am Pfeile bauen meditativ sei. Aber zu ihrem Erstaunen, wäre die Arbeit, vor allem in den künstlerischen Phasen, dem Malen des Crestings auf den Pfeilen sehr meditativ gewesen.
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2015pfeilbauseminar (18)-internet.jpg So war in den Arbeitsphasen des Seminars auch wenig zu hören, denn alle Teilnehmenden waren tief in ihren Schaffensprozess versunken. Selbst notwendige Gespräche erfolgten fast geflüstert. Keiner wollten den Anderen stören. So konnten am Ende lauter kleine Kunstwerke bewundert werden.

Da fällt es der Einen oder dem Anderen schwer, diese Pfeile auch wirklich in die Welt zu entlassen. Eine Teilnehmerin äußerte unter Schmunzeln: "Ich glaube, diese Pfeile kann ich gar nicht schießen. Die kommen in einen Schmuckköcher an die Wand. Ich hätte viel zu viel Angst, sie zu verschießen und nicht wiederzufinden."
Am Ende testeten dann aber doch alle den Flug ihrer Pfeile, erst beim Schießen auf die Scheibe und danach bei strahlend blauem Himmel auch beim "Himmelsschießen" auf dem Acker. Wenn der Pfeil in den Himmel steigt, so hoch, dass die Augen ihm kaum zu folgen mögen, und dann in 120-170 m Entfernung zielgenau die Fahne erreichen, dann entsteht ein Hochgefühl.

Alle Pfeilbauer waren hochzufrieden mit den Flugeigenschaften ihrer Pfeile.
Und Manche planten schon die Crestings für zukünftig zu bauende Pfeile im nächsten Jahr.

Das nächste Pfeilbauseminar findet statt:

am Wochenende 19.-21. Februar 2016
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